
Das Ende des Albtraums „Außen geröstet, innen roh“
Wir alle kennen dieses Problem: Man kocht ein dickes Stück Fleisch im Pizzabackofen – von außen sieht es perfekt aus: schön gebräunt, mit einer tollen Farbe. Doch wenn man das Fleisch anschneidet, ist das Innere immer noch roh. Das ist frustrierend.
Um dieses Problem zu lösen, verwenden wir jetzt 800-Watt-Infrarotheizgeräte.
Das Geheimnis liegt darin, dass Infrarotstrahlung tief in das Fleisch eindringt – sie bleibt nicht nur an der Oberfläche.
Wie es funktioniert
Stellen Sie sich eine 800-Watt-Infrarotlampe als Mittel vor, mit dem man die Wassermoleküle tief im Fleisch zum Schwingen bringt. Anstatt darauf zu warten, dass die Wärme langsam von der Oberfläche ins Innere dringt, wird das Fleisch gleichzeitig von innen und außen gegart.
Sie fragen sich vielleicht, warum wir gerade 800 Watt gewählt haben. Nun, das ist ein Balanceakt. Wenn man zu viel Leistung in einen kleinen Ofen gibt, wird die Oberfläche bereits verbrennen, bevor das Innere überhaupt warm wird. 800 Watt sind die ideale Leistung für die meisten Standardöfen.
Die richtige Temperatur finden
Eines der Vorteile von Infrarotheizgeräten ist, dass sie kaum Verzögerungen beim Erwärmen aufweisen. Sobald die Energiezufuhr unterbrochen wird, hört auch das Erwärmen auf. Keine verbleibende Wärme, kein Warten.
Doch weil die Heizgeräte so schnell arbeiten, kann die Temperatur überschritten werden, wenn man nicht vorsichtig ist. Um das zu verhindern, empfehle ich den Einsatz eines PID-Reglers sowie eines schnellen K-Typ-Thermoelements. Wenn man diese Komponenten in ein PWM-System einbindet, kann man die Temperatur innerhalb von etwa 1°C stabil halten. Das ist wichtig, denn so verhindert man, dass das Fleisch fest wird – was normalerweise passiert, wenn plötzliche Temperaturspitzen auftreten.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es ist nicht immer einfach, diese Geräte einfach einzusetzen. Hochintensive Infrarotstrahlung kann dem Quarzglas schaden. Halten Sie die Lampen fern von Fett. Wenn ein Tropfen Öl auf das Glas trifft, entsteht dort ein heißer Punkt – das führt unweigerlich dazu, dass das Glas zerbricht.
Und wenn Sie diese Geräte in einen alten Ofen einbauen, prüfen Sie unbedingt den Stromverbrauch. Ein paar 800-Watt-Geräte können einen standardmäßigen 15-Ausgang schneller überlasten, als man blinzeln kann. Verteilen Sie die Last gleichmäßig auf verschiedene Phasen, damit keine Sicherung durchbrennt.
Verwenden Sie außerdem keine billigen Kabel. Nutzen Sie stattdessen Kabel aus hochtemperaturbeständigem Silikon oder Glasfaser. Normales Isoliermaterial schmilzt einfach – und das ist ein Chaos, das niemand möchte.